Benjamin Karl unterzog sich Sprunggelenksoperation

Dezember 12, 2017 9:21 am
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Am 9. Dezember erreichte uns die Hiobsbotschaft, dass sich unser Lokalmatador Benjamin Karl bei einem Sturz das Sprungbein gebrochen und zwei Bänder im Sprunggelenk gerissen hat. Zuerst lehnte der mehrfache Weltmeister eine Operation ab und zog eine konservative Behandlung in Betracht. Nach Rücksprache mit Experten entschloss er sich zu einer Operation an seinem gebrochenen Sprungbein im rechten Sprunggelenk. Der Eingriff wurde von Dr. Christian Fink, der den Bruch mit zwei Schrauben fixierte, im Sanatorium Hochrum vorgenommen.

“Durch die Operation ist die Chance auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang am größten. Das hat für mich im Moment absolute Priorität. Hätte ich nach vier Wochen konservativer Behandlung gemerkt, dass ein rennmäßiges Snowboarden nicht möglich ist, hätte ich nur wertvolle Zeit vergeudet und mich dann möglicherweise erst operieren lassen müssen. Daher habe ich mich gleich für eine Operation entschieden, die mir bei optimalem Heilungsverlauf ein Comeback in fünf bis sechs Wochen ermöglicht”, erklärte Karl.

Noch im Krankenhaus erklärte Karl via Facebook: “Hab mich nach Rücksprache mit einigen Experten doch unter das Messer gelegt. So kann ich früher belasten und das Risiko von unerwünschten Komplikationen kann ausgeschlossen werden. Op war gut und ab jetzt läuft der Heilungsprozess Projekt Olympia ist auf Schiene, vielleicht bin ich in 4 Wochen schon wieder am Brett. “

Der gesamte LSV NÖ und das OK Team des FIS Snowboardweltcups in Lackenhof wünschen dir alles erdenklich Gute und einen schnellen Heilungsverlauf. Besonders freut uns, dass Benjamin Karl trotz seiner Verletzung in Lackenhof beim FIS Snowboardweltcup am 5. und 6. Jänner 2018 dabei sein wird. Er wird für seine Fans da sein und Autogrammwünsche erfüllen.


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